ProBe-Beirat traf sich zur 40. Sitzung

Arnsberg. „Ich begrüße Sie ganz herzlich zur 40. Sitzung des Beirates unseres Projektes ProBe. Mit Ihnen zusammen haben wir dieses Projekt zu dem gemacht, was es heute ist!“, so eröffneten Petra Schmitz-Hermes für die Bürgerstiftung Arnsberg und Werner Hellwig, Geschäftsführer der Kolping-Bildungszentren am 14. September die 40. Beiratssitzung. Neben aktuellen Projektinformationen stand die Entwicklung des Patenschaftsmodells auf der Tagesordnung.

 

Das Berufsorientierungsprogramm „ProBe – ProBerufsorientierung“ in Arnsberg ist längst ein Erfolgsmodell geworden und wird von vielen Seiten als innovatives Projekt geschätzt. Seit 2008 haben 2.326 Schülerinnen und Schüler an diesem Berufsorientierungsprogramm teilgenommen und sich auf den Einstieg in das Berufsleben und eine Ausbildung vorbereitet. Zunehmend wichtig ist auch die Teilnahmebescheinigung bei Bewerbungen geworden: „Die heimischen Betriebe kennen ProBe und wissen, wenn eine Bewerberin oder ein Bewerber die Bescheinigung beilegt, dass sie oder er sich intensiv mit der Berufswahl befasst hat. Das ist oft eine gute Ausgangslage für ein Bewerbungsgespräch!“, erläutert Projektleiterin Kathrin Sölken, die das Projekt von Anfang an betreut hat. Natürlich berücksichtigt ProBe auch den Zuzug von Geflüchteten und begleitet in diesem Jahr erstmalig 21 Jugendliche mit Migrationshintergrund.

 

Neben der aktuellen Tagesordnung war in der Beiratssitzung auch Zeit, einen Blick auf die vergangenen Jahre zu werfen. So hat der Beirat auch immer die Projektentwicklung, die Fortschreibung der Konzeption und die Ergebnisse begleitet und gesteuert. Aber auch die finanzielle Absicherung hat viel Raum in der Beiratsarbeit eingenommen, denn auch die Finanzierung hat sich zwischenzeitlich völlig verändert und wird derzeit ausschließlich durch die Bürgerstiftung Arnsberg und die Stadt Arnsberg abgesichert. „Wir haben im Frühjahr ein Patenschaftsmodell eingeführt, mit dem Betriebe die Finanzierung eines Projektplatzes absichern und im Gegenzug Bewerberinnen oder Bewerber für ihre Ausbildungsplätze kennenlernen können.“, informiert Petra Schmitz-Hermes von der Bürgerstiftung. Eine erste Resonanz ergibt, dass die Unternehmen WEPA Industrieholding SE, das Hotel Rodelhaus , Trilux GmbH & Co. KG, A+E Keller GmbH & Co. KG, Bio GmbH & Co., Gebro Herwig Haustechnik GmbH und die Volksbank Sauerland e.G. zusammen 19 Plätze finanzieren.

 

 

Unser Foto zeigt von links nach rechts: Christina Chomsé, Hochsauerlandkreis, Kommunale Koordinierungsstelle KAoA; Kathrin Sölken, Kolping; Dirk Conze, Arbeitsagentur Meschede; Petra Schmitz-Hermes, Bürgerstiftung Arnsberg; Werner Hellwig, Kolping; Christiana Brökelmann, Theodor-Heuss-Schule. Es fehlen Jochen Krautstein, Stadt Arnsberg; H.-J. Walter, Handwerkskammer Südwestfalen.