Ein Zeichen des Willkommens im „Gasthaus zur Börse“

Fast 90 Menschen, die derzeit im Schwesternwohnheim des Marienkrankenhauses untergekommen sind, folgten der Einladung zu einem gemeinsamen Essen, darunter viele Kinder. Besonders für diese wurde durch die ehrenamtlichen Helfer:innen ein buntes Programm gestaltet. Los ging es um 16 Uhr am Wohnheim mit einem Stadtspaziergang in Richtung Wasserspielplatz und von dort weiter in die Arnsberger Altstadt. Am Glockenturm warteten ein Trompeter und die Krankenhaus-Clowns auf die Gruppe, allesamt organsiert von Marita Gerwin, die als ehrenamtliche Kraft das Rahmenprogramm koordinierte.

Begleitet von Trompete und Clowns ging es dann in die Börse, wo die Gäste durch den Geschäftsführer Markus Rickert von den Kolping-Bildungszentren Südwestfalen und den Bürgermeister Paul Bittner begrüßt wurden. Für das leibliche Wohl sorgte Klaus Willmes mit seinem Küchenteam, der im Service von Alexander Martinelli und den Auszubildenden der Kolping-Bildungszentren tatkräftig unterstützt wurde. Die Übersetzung und Verständigung erfolgte durch Dolmetscher:innen, die sich strategisch in den Räumlichkeiten verteilt hatten. Neben den Clowns war für die Kinder ein besonderes Highlight die vom Arnsberger Fotoshop zur Verfügung gestellte FotoBox. So war zumindest zeitweise trotz der schwierigen Gesamtumstände ein wenig Leichtigkeit bei den Kindern zu spüren, wenn sie sich mit und ohne rote Clownsnasen fotografieren ließen und die Fotos als Andenken mitnehmen konnten.

Das Ermöglichen des Willkommensessens ist vor allem den zahlreichen Unterstützern zu verdanken. So wurden die Räumlichkeiten durch den Eigentümer Christoph Regniet zur Verfügung gestellt, die Getränke stiftete Christinen Brunnen und das Fleisch für den Westfälischen Pfefferpotthast lieferte die Fleischerei Scheiwe zum Einkaufspreis. Die RDM Group war durch den Geschäftsführer Thomas Bock vertreten und unterstützte die Aktion mit einer großzügigen Spende als Hauptsponsor. Auf dem bei Kolping eingerichteten Spendenkonto sind so insgesamt 1.360 € eingegangen, die nach Abzug der Kosten komplett als Spende für die Menschen aus der Ukraine weitergeleitet werden.