Jugendbegegnungszentrum Marsberg hat neuen Leiter

Andreas Loch will die erfolgreiche Arbeit des JBZ fortführen – aber auch eigene Akzente setzen

Marsberg. „Nach 27 Jahren erfolgreicher und an den Lebenslagen junger Menschen orientierter Offenen Jugendarbeit, haben wir eine Leitung gesucht, die einerseits für Kontinuität steht, aber andererseits auch neue und innovative Akzente setzt. Mit Andreas Loch können wir diese Ausrichtungen zusammen bringen und werden auch in Zukunft verlässlicher Partner für die jungen Menschen und Akteure in Marsberg sein!“ Mit diesen Worten stellte Werner Hellwig als Vertreter des Kolping-Bildungswerkes den neuen Leiter der Kleinen Offenen Tür, Jugendbegegnungszentrum Marsberg vor.

Die Geschichte der Offenen Jugendarbeit in Marsberg ist älter als der neue Leiter! Der 25 jährige Andreas Loch ist aber auch in Marsberg geboren und aufgewachsen. Er kennt die Stadt, die Partner und Akteure. „Das ist ein großer Vorteil für die Ar-beit.“, so Hellwig. „Aber auch die Offene Jugendarbeit ist mir gut bekannt!“ führt Andreas Loch fort. „Sie war Studienschwerpunkt in meinem Sozialpädagogikstudium in Paderborn und ich habe in Marsberg bereits Erfahrungen als Honorarkraft sammeln können. Nach meinen ersten beruflichen Tätigkeiten in der Jugendhilfe freue ich mich, nun auch hauptberuflich in die Offene Jugendarbeit einsteigen zu können!“

Nach sechs Wochen Vakanz war für die Jugendlichen am 1. Juni klar, dass ihr JBZ jetzt schnell wieder geöffnet werden muss. So gibt es derzeit wieder Öffnungszeiten für den Treffpunkt und Angebote für verschiedene Ziel- und Altersgruppen. Daneben stehen für Andreas Loch eine Reihe von Vorstellungsterminen auf der Agenda. „Die Jugendfreizeitstätte ist sehr gut im kulturellen und gesellschaftlichen Leben der Stadt vernetzt. Hier möchte ich für Kontinuität sorgen und absolviere derzeit viele Vorstellungstermine.“ Dann soll erst einmal der Alltag in die Arbeit einkehren, einige Renovierungs- und Verschönerungsarbeiten stehen an und dann wollen Träger und JBZ-Leitung die weitere konzeptionelle Ausrichtung der Kleinen Offenen Tür besprechen.