Kolping-Trainingszentrum bekommt Ergänzungsbau

Olsberg. Bis vor einigen Wochen stand in der Bahnhofstr. 41 noch der alte Bauernhof der Familie Kropff, Veltens, an dem der Zahn der Zeit schon kräftig genagt hatte. Die Eigentümerin, Rita Scheiwe, konnte diesen Zustand erst nach erheblichen Verzögerungen ändern. Ein Abriss des maroden Gebäudes wurde von Seiten des Denkmalschutzes gestoppt. Erst nach einigen Wochen konnten die, für die Eigentümerin nicht nachvollziehbaren Gründe, ausgeräumt werden und der Bagger mit dem Abriss beginnen. Seit einigen Tagen werden nun endlich auf dem Gelände die Vorarbeiten für einen Neubau geschaffen.

"Nach den Verzögerungen beim Abriss und auch im Genehmigungsverfahren freuen wir uns nun, dass es endlich losgeht!" so Rita Scheiwe. Die gebürtige Olsbergerin will auf dem Platz des Bauernhauses mit einem Ergänzungsbau weitere Werkstatt-, Schulungs- und Büroräume für die Kolping-Bildungszentren Südwestfalen GmbH schaffen. Das Bildungsunternehmen ist schon seit 2010 mit einem Technologie- und Trainingszentrum an diesem Standort vertreten. "Mit diesem Ergänzungsbau können wir unsere Präsenz in Olsberg weiter festigen und ausbauen. Wir bekommen so eine verbesserte Raumsituation für die bestehenden Maßnahmen und können unser Angebot mit einem Elektrolabor und einem eigenen Schulungsraum für die Gastronomie deutlich erweitern!", ergänzt Werner Hellwig, Geschäftsführer der Kolping-Bildungszentren Südwestfalen GmbH.

Die Planungen des Neubaus liegen in der Hand des Architekturbüros Hümmler aus Eslohe. Die Gewerke werden von einheimischen Firmen aus Olsberg und Umgebung ausgeführt. In einem neuen Werkstattbereich im Erdgeschoss wird die Schweißausbildung einziehen, ebenfalls im Erdgeschoss wird die Standortleitung ihre Büroräume haben. Weitere Schulungsräume und Büros sind dann im ersten Geschoss untergebracht. „Wir werden einen zweckmäßigen und ansprechenden Neubau errichten, der sich sehr gut in die Bebauung des Umfeldes einpassen wird.“, ist sich die Architektin Bettina Hümmler sicher.

 

Unser Foto zeigt von links: Bauherrin Rita Scheiwe, Kolping-Geschäftsführer Werner Hellwig und die Architektin Bettina Hümmler