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Berufsausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung in Kooperation mit Betrieben (BaE Koop)

Nicht immer ist der Weg in den Beruf oder in eine Ausbildungsstelle ganz problemlos. Junge Menschen, die Hilfe und Unterstützung benötigen, absolvieren in dieser Maßnahme eine Ausbildung in einem regulären Kooperationsbetrieb und erhalten sozialpädagogische und theoretische Begleitung. Es steht jedem jungen Erwachsenen eine pädagogische Fachkraft zur Seite, die sowohl in ausbildungsrelevanten Angelegenheiten, bei privaten Schwierigkeiten oder anderen Belangen unterstützend zur Seite steht.

Die Maßnahme richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene, die:

  • die Vollzeitschulpflicht erfüllt
  • keinen Schulabschluss
  • schulische Defizite,
  • eine oder mehrere Ausbildungen abgebrochen
  • Probleme mit der deutschen Sprache
  • soziale Schwierigkeiten
  • oder persönliche Probleme haben.

Die Ausbildung wird in der Regel in Kooperation mit wohnortnahen Ausbildungsbetrieben in einer Vielzahl von Ausbildungsberufen des dualen Ausbildungssystems durchgeführt.

Zusätzlich zum Unterricht im Berufskolleg findet ein verpflichtender Stützunterricht beim Bildungsträger statt. Die Vermittlung von fachspezifischem Wissen richtet sich nach den individuellen Lern- und Leistungsvoraussetzungen der Auszubildenden. Dies geschieht in einer angenehmen Lernatmosphäre, um sich so notwendiges theoretisches Fachwissen aneignen zu können.

Die Förderzeit bei den Kolping-Bildungszentren ist auf ein Jahr ausgelegt, anschließend erfolgt die Übernahme durch den Kooperationsbetrieb für die weiteren Ausbildungsjahre. Die Ausbildungsdauer beträgt je nach Berufsbereich 2 bis 3,5 Jahre. Der Ausbildung liegen die Ausbildungsrahmenpläne der jeweiligen Ausbildungsberufe zugrunde. Die Zwischen- und Abschlussprüfung wird vor der zuständigen Kammer (IHK, HWK…) abgelegt.

Aufnahme in die Maßnahme:

Es können nur Jugendliche und junge Erwachsene aufgenommen werden, deren Förderungsbedarf durch die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter zuvor festgestellt wurde.

Weitere Förderinhalte:

  • Persönliche Hilfestellungen bei sozialen Problematiken
  • Hilfestellungen bei der persönlichen Entwicklung
  • Prüfungsvorbereitung
  • alltagspraktische Förderung z.B. Hilfestellung im Umgang mit Ämtern und Behörden
  • Aneignung der Arbeitstugenden
  • Sprachunterricht
  • Hilfen beim Übergang in die betriebliche Ausbildung
  • Einzel- und Gruppengespräche.

Über die Teilnahme an BaE-Koop entscheidet die Beratungsfachkraft der zuständigen Agentur für Arbeit oder der jeweilige Mitarbeiter des Jobcenters.


Telefon: 0800 4 5555 00 (alle Anrufe über die Hotline sind für Sie ohne Gebühren.)

 

weitere Informationen erhalten Sie in unserem Flyer.

Ansprechpartner

Foto von Maria Hoffmann

Maria Hoffmann

Maßnahmenverwaltung

Telefon: 02931 520114
Fax: 02931 520166
E-Mail: