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Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB)

Nach der Schule stellt sich für viele Jugendliche die Frage, wie und wo ein sinnvoller Einstieg in die Berufswelt möglich ist. Die Teilnahme an einer Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme kann den Weg in den angestrebten Berufsbereich erleichtern. Im Rahmen dieser Maßnahme stehen den Jugendlichen eine Vielzahl von individuellen Förder- und Qualifizierungsangeboten zur Verfügung.

Ablauf der Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme:

·         Eignungsanalyse: Diese Analyse hat das Ziel der Kompetenzfeststellung und soll die tatsächlichen Möglichkeiten der Teilnehmer aufzeigen. Die Ergebnisse aus der Eignungsanalyse dienen als Grundlage für die Eingliederung in die Fördermöglichkeiten.

·         Grundstufe: Der Schwerpunkt ist die Berufsorientierung und Berufswahl im Rahmen von betrieblichen Praktikas.

·         Förderstufe: Berufliche Fähigkeiten und Fertigkeiten werden passgenau und individuell verbessert umso die Aufnahme für eine Ausbildungs- oder Arbeitsstelle zu stabilisieren. Das Kernelement bildet die Sequenz „berufliche Grundfertigkeiten“. 

·         Übergangsqualifizierung: In dieser Phase sind arbeitsplatzbezogene Einarbeitung, berufliche Grundfertigkeiten und die betriebliche Qualifizierung die Schwerpunkte.

 

Den Teilnehmern werden im Anschluss an die Eignungsanalyse verschiedene Werkbereiche angeboten, die je nach Unterrichtsstätte variieren können

 

  • Farb- & Raumgestaltung
  • Garten- & Landschaftsbau
  • Kosmetik & Körperpflege
  • Lager & Handel
  • Metalltechnik
  • Holztechnik.

Alle notwendigen Förderungen werden mit der Bildungsbegleitung abgesprochen und verbindlich eingeleitet. Es besteht ein enger Kontakt zur zuständigen Berufsberatung. Eine sozialpädagogische Unterstützung findet während der gesamten Maßnahme statt.

Neben der Orientierung und dem Erlernen von Grundfertigkeiten im Werkbereich soll zusätzlich im Praktikum eine berufliche Orientierung, Qualifizierung und Integration ermöglicht werden.

Im Rahmen der BvB ist es möglich, einen Hauptschulabschluss nach Klasse 9 zu erwerben.

Maßnahmedauer: Nach individuellen Voraussetzungen der Jugendlichen zwischen 9 und 18 Monaten.

Berufsschulpflicht: Berufsschulpflichtige Teilnehmer gehen zum Berufskolleg oder erhalten Unterricht im Berufsförderungszentrum.

Arbeitszeiten: Während der Maßnahme gibt es eine Fünftagewoche mit einer Wochenarbeitszeit von 39 Stunden. In dieser Zeit gelten nicht die Schulferien, pro Monat gibt es 2,5 Tage Urlaub.

Die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme wird im Auftrag der Agentur für Arbeit durchgeführt, eine Anmeldung erfolgt über die zuständige Berufsberatung.

Geldleistungen sind von der Agentur für Arbeit festgelegt.

Die Maßnahme wird an den Standorten

- Arnsberg, Hüstenerstraße 18-32 und

- Meschede, Steinstraße 28

durchgeführt.

 

Über die Teilnahme an der Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme entscheidet der Berufsberater der Agentur für Arbeit. Telefon: 0800 4 5555 00 (Alle Anrufe über die Hotline sind für Sie ohne Gebühren.)

Ansprechpartner

Foto von Annette Wolf

Annette Wolf

Bereichsleitung Meschede Fachberatung Berufsvorbereitung

Telefon: 0291 20257622
Fax: 0291 20257620
E-Mail: